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In ihrem Buch " The Tomb of God“ (Das letzte Grab Christi) entwickeln die Autoren Andrews und Schellenberger eine etwas gewagte Theorie, nämlich das Jesus nicht in Jerusalem am Kreuz gestorben sei, sondern seine letzte Ruhestätte im Bergmassiv Pech Cardou, in der Nähe von Rennes le Chateau fand. Jesus sei es gelungen dem Tod am Kreuz zu entkommen. Warum soll Jesus aber ausgerechnet nach Rennes-le-Château geflüchtet sein. Dafür gibt es keine plausible Erklärung.

So soll es aber in den Dokumenten gestanden haben, die Bérenger Saunière in Rennes le Chateau gefunden hat. Indizien, die diese Theorie belegen sollen, sind die Teufelsstatue, der Asmodeus und die zwei Jesuskinder im Altarbereich die Bérenger Saunière Sainte Marie-Madeleine herstellen bzw. aufstellen ließ. Der Asmodeus blickt erschrocken auf den Boden, Saunière ließ die Statue möglicherweise absichtlich mit diesem Gesichtsausdruck fertigen, weil in den von ihm gefundenen Dokumenten tatsächlich etwas stand, dass bei Bekanntwerden das Christentum erschüttern würde. Auf jeden Fall gibt die Gestaltung der Kirche Rätsel auf. Vielleicht stehen die Rätsel im Zusammenhang mit einer noch gewagteren Theorie, nämlich das Saunière den heiligen Gral gefunden habe. Verbindet man die Statuen in der kleinen Dorfkirche in Rennes le Chateau miteinander in Form eines großen "M"s, ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der Heiligen das Wort "Graal". Auf dem Altar ist außerdem ein Gralskelch abgebildet. Vielleicht wollte Saunière damit tatsächlich zum Ausdruck bringen, er habe den Gral gefunden. Aber das sind alles unbewiesene Spekulationen.