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 Im Osten Perus soll im Regenwald eine verlorene Stadt der Inkas mit Namen Paititi liegen. Die Stadt gilt als Zufluchtsort der Inkas nach der Eroberung von Vilcabambas, der letzten großen Inka-Bastion und Gefangennahme von Túpac Amaru und birgt angeblich große Reichtümer. Die Stadt war lange Zeit ein Mythos,  doch im Jahr 2001 fand der italienische Archäologe Mario Polia in den Archiven der Jesuiten in Rom Hinweise auf Paititi: einen Bericht des Missionars Andrea Lopez. In dem Dokument, das aus der Zeit um 1600 stammt, beschreibt Lopez eine Inka-Stadt, die mitten im tropischen Urwald an einem Wasserfall liege und von den Einheimischen Paititi genannt werde. Das Dokument beschreibt auch einen großen Inka-Schatz aus Gold, Silber und Edelsteinen. Schatzsucher haben mithilfe des Jesuiten-Dokuments erfolglos versucht den Schatz der Inkas in Paititi aufzuspüren. Die Angaben über die Lage sind jedoch zu vage. Die Legende von Paititi wurde 1635 berühmt, als in den Chroniken von Lizarazu der Inka Guaynaapoc zitiert wurde, der von Cusco nach Paititi reiste, wo Guaynaapocs Vater regierte. Die Stadt wurde in der Nähe des Flusses Guaporé  beschrieben. Der Rio Guaporé ist ein rechter Nebenfluss des Río Mamoré . Über weite Strecken markiert er die Grenze zwischen Brasilien und Bolivien.

Anmerkung des Autors:
Ein Auffinden von Paititi ist schwierig aber nicht unmöglich. Die Suche lohnt sich, denn der Wert einer noch nicht von den Spaniern geplünderten Stadt und des darin verborgenen Schatzes dürfte im Milliardenbereich liegen. Die Inka-Stadt kann in Bolivien, Peru oder Brasilien liegen und ist wahrscheinlich vom Regenwald überwuchert, sodass man vorbeilaufen kann, ohne sie zu sehen. Brasilien als möglichen Standort der Stadt Paititi  ist auch nicht so abwegig wie es auf den ersten Blick scheint, denn es ist bekannt, das Túpac Amaru vor seiner Gefangennahme durch die Spanier zuvor mit seinen Leuten in den Urwald im Amazonasbecken geflüchtet war. Das Amazonasbecken umfasst Gebiete in den Staaten Brasilien, Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Daher kann der letzte Zufluchtsort der Inkas auch in Brasilien liegen.