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Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ranken sich zahlreiche Legenden und Spekulationen um verschollene Nazischätze. Einige wurden gefunden andere warten noch auf ihre Entdeckung. Ein sensationeller Fund Teilen der 90. US-Infanterie-Division Anfang April 1945 im thüringischen Kalibergwerk Merkers-Kaiseroda. Der Fund war so bedeutend, dass sogar der Oberkommandierende der alliierten Streitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower, vor Ort war, um den Schatz zu inspizieren.  Goldbarren und Goldmünzen im Wert von 250 Millionen Dollar! 2,7 Milliarden Reichsmark in bar, zahlreiche unbezahlbare Kunstgegenstände – darunter die Büste der Nofretete waren in der Mine verborgen.

Weiteres Raubgut der Nazis wurde durch US-Soldaten in Stollen des Salzbergwerks Altaussee in Österreich gefunden. Mehr als 6000 Bilder, Skulpturen, Grafiken und Möbel, darunter auch die Brügger Madonna von Michelangelo konnten sichergestellt werden. Die Räumung des Bergwerks dauerte bis 1948.

Im Oktober 2014 machte der Hobby-Schatzsucher Florian Bautsch in Lüneburg (Niedersachsen) einen überraschenden Fund. Als er mit seinem Metalldetektor am Waldrand  im Lüneburger Stadtteil Oedeme auf Suche war, schlug dieser an. Bautsch wusste sofort das er auf etwas Besonderes gestoßen war. Wie sich später herausstellte, war in ca. 1 Meter Tiefe ein Goldschatz verborgen. Es handelte sich um 217 Goldmünzen, verpackt in zwei Beuteln der Deutschen Reichsbank; auf den Plomben der Reichsadler mit Hakenkreuz.  In Burg Falkenstein im Harz. Urheberschaft: Benutzer:Brunswyk., CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia CommonsBurg Falkenstein im Harz. Urheberschaft: Benutzer:Brunswyk., CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commonsdas Aluminium war Reichsbank Berlin 244 gestanzt. Das sind nur einige Nazischätze, die gefunden wurden. Fakt ist, dass die Nazis unschätzbare Werte an Geld, Gold und Kunstgegenständen geraubt haben. Vieles wurde bereits aufgefunden, doch bei Weitem nicht alles. Noch heute wird nach verborgenem Nazigold gesucht. Nicht nur der Göring-Goldschatz oder das verschollene Bernsteinzimmer beflügeln die Fantasie der Schatzjäger, auch andere Nazischätze sind sagenumwoben. Göring war ein fanatischer Kunstsammler. Im 2. Weltkrieg raubte er zahllose Gemälde, Skulpturen und Wandteppiche. Ein Teil davon konnte nach Kriegsende sichergestellt werden. Ob weitere Teile seiner Sammlung noch irgendwo versteckt sind, weiß niemand sicher. Man vermutet jedoch  ein Versteck am Schwarzeck, ein 1235 m hoher Berg im Bayerischen Wald. Das Schwarzeck ist durch einige Wanderwege erschlossen. In Deutschneudorf in Sachsen soll ein unterirdisches Gold-Depot der Nazis liegen. Trotz angeblich vorhandener Koordinaten zum Versteck wurde nicht gefunden. Auch bei der Burg Falkenstein im Harz (Sachsen-Anhalt) soll ein Nazi-Goldschatz vergraben sein. Gefunden wurde aber auch hier nichts.