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Im  Nibelungen-Epos geht es tatsächlich um einen Schatz aus Gold und Edelsteinen. Besonders geheimnisvoll sind die Hinweise zum Schatz in den verschiedenen Niederschriften der Saga nicht. Es soll sich um zwölf voll beladene Holzkarren handeln. Die Größe des Schatzes ist natürlich übertrieben, aber selbst wenn nur ein Zehntel wahr ist, ist der Schatz immer noch riesig. Hagen, so heißt es im Heldenlied, "sancte in da ze Loche allen in den Rin". Mögliche Übersetzung: "Er versenkte den Schatz bei Lochheim in den Rhein". Als Lochheim werden unterschiedliche mögliche Fundorte identifiziert, die sich überwiegend am mittleren Rhein in der Nähe des Weschnitz-Zuflusses befinden sollen. Ein anderer Hinweis deutet auf ein Höhlensystem bei Wormersdorf hin und ein weiterer Hinweis auf den Ort Sandhausen gegenüber von Speyer. Trotz der relativ eindeutigen Ortsbezeichnung im Nibelungenlied, wird es schwierig, den Schatz aufzufinden, sollte er noch existieren (vorausgesetzt, er hat jemals existiert). Denn im Laufe von über 6.000 Jahren hat sich der Flusslauf des Rheins verändert, sodas der Schatz jetzt wohl mehrere Meter unter dem Boden auf Land liegt und  ausgegraben werden müsste. Die für die genannten Fundorte zuständigen Denkmalschutzbehörden verweigern aufgrund unzureichender Beweise jedoch Grabungsgenehmigungen. Nun kann eine Theorie aber erst mit einem sichtbaren Ergebnis bewiesen werden. Sollten Teile des Nibelungenschatzes doch noch versteckt existieren, so werden sie vermutlich auch irgendwann gefunden. Bis dahin heißt es: Rätseln und Hoffen. Der Nibelungenschatz soll heute schätzungsweise einen Wert von über 400 Millionen Euro haben, wenn er denn jemals gefunden wird

Moderne Schatzsucher interessieren sich aber nicht nur für den Schatz an sich, sondern auch für die interessanten Erkenntnisse über das Leben und Wirken alter Kulturen, die sich in den Legenden wiederfinden. Es lohnt sich mit dem Nibelungenepos und dem Volk der Burgunder einmal näher zu beschäftigen.

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