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Der Roman "Die Schatzinsel" des britischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson ist wohl die bekannteste Piratengeschichte der Weltliteratur.  Stevenson war der Erste, der auf der Grundlage von historischen Fakten einen Abenteuerroman im Piratenmilieu schrieb. Zuvor hatte er umfangreiche Recherchen zur Geschichte der Piraterie vorgenommen und in Sachbüchern, Prozessakten sowie Zeitungs- und Augenzeugenberichten nachgeforscht. Die Geschichte des 13-jährigen Hauptprotagonisten Jim Hawkins begeistert noch heute jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen. Die Tage im Leben von Jim verliefen eigentlich recht langweilig und ereignislos, bis plötzlich ein Fremder im Gasthaus seiner Mutter auftaucht und unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Jim findet in den Hinterlassenschaften des Fremden eine Schatzkarte die sein Leben verändert. Als die englische Regierung ein Schiff losschickt um den Schatz zu finden und zu bergen, schleicht sich Jim an Bord. So beginnt eine faszinierende Abenteuergeschichte, in der neben Jim vor allem der einbeinige Pirat John Silver eine Hauptrolle spielt. In seinem Roman vermischt Stevenson Fantasie  mit historisch Belegtem.  So hat die Figur des Bill Gunn, der auf einer einsamen Insel ausgesetzte Pirat, durchaus historische Vorbilder. So wurden Matrosen von ihren Kameraden zur Strafe ausgesetzt, wenn sie desertiert, feige im Gefecht waren oder gestohlen hatten. Ein berühmtes Beispiel ist der Schotte Alexander Selkirk, der von seiner Crew auf einer Insel ausgesetzt wurde und über vier Jahre in der Wildnis ums Überleben kämpfen. Auch auf seiner Insel soll ein großer Piratenschatz versteckt worden sein.
 Geschichten von vergrabenen Schätzen auf einsamen Inseln gibt es viele. Auf manchen dieser Insel warten noch heute verschollene Schätze auf ihre Entdeckung.